Petrischalen

Legionellenanalysen u.

risikobewertungen

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Legionellen sind stäbchenförmige Bakterien, die in der Familie Legionellaceae zusammengefasst werden. In der einzigen Gattung Legionella werden über 40 benannte Spezies mit mehr als 60 unterschiedlichen Serogruppen gezählt, von denen nur eine geringe Anzahl für den Menschen krankheitserregend ist. Die epidemiologisch bedeutendste Spezies ist Legionella pneumophila mit mindestens 15 Serogruppen, wobei die Serogruppe bei ca. 90 % der humanen Legionellosen nachgewiesen wurde.

Die Legionellose (Legionärskrankheit) ist eine schwere, oft tödlich verlaufende Lungenentzündung, hauptsächlich verursacht durch Inhalation von Aerosol, kontaminiert mit Legionella pneumophila oder seltener mit anderen Legionella-Arten. Das Bakterium kann in Warmwasserversorgungsanlagen von Großgebäuden wie Krankenhäusern, Pflege-, Altersheimen, Beherbergungsbetrieben, Bädern und in anderen künstlichen wasserführenden Systemen, in denen es vermehrungsbegünstigende Bedingungen vorfindet (wie in wasserführenden Systemen von Kühltürmen, Whirlpools, Befeuchtungsanlagen, Innen-Dekorationsbrunnen, Beckenbädern oder in natürlichen Thermalquellen und deren Verteilungssystemen) in einer für den Menschen bedenklichen Zahl auftreten.

 

Die Pflicht zur regelmäßigen Untersuchung des Trinkwassers besteht gemäß Trinkwasserverordnung für alle Betreiber einer Trinkwasserinstallation mit zentraler Warmwasserbereitung.

 

Als Betreiber einer Trinkwasserinstallation im Sinne des Gesetzes gilt, wer Wasser öffentlich oder gewerblich, also für weitere Personen neben sich selbst, zur Verfügung stellt. Somit muss jeder, der beispielsweise Wohnungen vermietet, ein Hotel oder eine Gaststätte betreibt, Untersuchungen durchführen ebenso wie die Betreiber öffentlicher Gebäude wie Schulen, Kindergärten, Sportanlagen, Krankenhäuser und Alten- oder Pflegeheime.

Um die Gefahren einer Kontamination auf ein Minimum zu reduzieren wurden genaue Richtlinien vom italienischen Gesundheitsministerium erlassen.

a) Leitlinie zur Prävention und Kontrolle von Legionellen

b) Leitlinie bzw. Vorgabe für Beherbergungsbetriebe

c) Leitlinie bzw. Anweisung für Labors welche mikrobiologische Diagnosen sowie Umweltanalysen durchführen

Anhang 12: Kontrollliste für die Legionellenrisikobewertung

Unsere Probenehmer sind regional in allen Landesteilen von Südtirol tätig und können bei Ihnen vor Ort eine akkreditierte Probenahme durchführen und ggf. beim Ausfüllen des Anhang 12 behilflich sein.

Rufen Sie uns einfach an und wir werden ihnen schnellstmöglich einen unserer Techniker vorbei schicken.

Heizwasseranalysen

Durch die Heizungswasseranalyse werden alle relevanten Stoffe, die in Ihrem Heizungswasser enthalten sind, identifiziert. Unser Techniker entnimmt hierzu eine Wasserprobe, die anschließend in einem akkreditierten Labor untersucht wird. Durch den Laborbefund können wir feststellen, ob Ihr Heizungswasser aufbereitet werden muss. Enthält es bestimmte Mineralien und Schadstoffe, könnten dadurch Ihre Heizungsanlage und Ihre Garantieansprüche vom Wärmeerzeuger gefährdet sein.

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Trinkwasseranalyse (bakteriologisch und chemisch​)

Es gibt mehrere Möglichkeiten Ihr Trinkwasser zu testen. Durch Trinkwasseranalysen können Sie feststellen lassen, ob Ihr Wasser einwandfrei oder verunreinigt ist. Mit einer chemischen Wasseranalyse können Sie beispielsweise ihr Wasser auf Schwermetalle und Mineralstoffe testen. Mit einer mikrobiologischen Wasseranalyse können Sie sehen, ob in Ihrem Wasser bakterielle Krankheitserreger vorhanden sind.

Eine sorgfältige Probenahme ist Voraussetzung für ein aussagekräftiges Ergebnis. 

Kontaktieren sie uns hierzu, und wir schicken ihnen sobald als möglich einen unserer Techniker vorbei.

Mädchen-Trinkwasser
Abwasser- und Oberflächenwasseranalysen

Abwasser ist sowohl das durch Gebrauch verunreinigte bzw. veränderte Wasser, als auch das von befestigten Flächen abfließende Niederschlagswasser, sowie das anfallende Fremdwasser, welches in die Kanalisation durch eintritt.
Schmutzstoffe im Abwasser liegen in gelöster und ungelöster Form, sowie als organische Verbindungen (z.B.: Fette, Eiweiße oder Kohlenhydrate) vor.

 

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Man unterscheidet die Abwasserinhaltsstoffe in:

• Zehrstoffe wie etwa Harnsäure, Glukose. Sie sind biologisch abbaubar und führen bei anaeroben Abbauprozessen zu Geruchsbelästigungen. Die durch diese Stoffe ausgelöste Sauerstoffzehrung kann darüber hinaus zu reduzierten Sauerstoffgehalten in den Gewässern führen.

• Nährstoffe wie etwa Stickstoff- und Phosphorverbindungen, die zur Eutrophierung insbesondere stehender Gewässer führen und auch für verstärktes Algenwachstum in Meeren verantwortlich sind. 

• Schadstoffe wie etwa Gifte, Schwermetalle, synthetische organische Substanzen, Bakterien, Pilze, oder Viren, die zu Erkrankungen führen können. 

• Störstoffe wie etwa Salze, Fette, Öle, Tone, Sand 

 

Wir führen Probenahmen und Untersuchungen von kommunalen und industriellen Abwässern (wie z.B. Kläranlagen, Ölabscheidern u.ä.) im Rahmen der Vorschriften des Abwasserabgabengesetzes, des Wasserhaushaltsgesetzes sowie der Indirekteinleiterverordnung durch.